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Die Storys hinter den Veröffentlichungen

Entstehung von Rhythm of Time

Eigentlich war die am 29.06.2026 veröffentlichte Carst-I-Nation - Rhythm of Time die zweite Produktion von Carst-I-Nation nach We Want No, welche im August ’26 erscheint/erschienen ist.

Der Hintergrund zur entstandenen Idee, einen Song über Erinnerungen an vergangene Zeiten der späten Jugendzeit zu schreiben, war ein simples, aber angenehm entspanntes Zusammensitzen mit Freunden, als die Frage kam: „Fahren wir jetzt noch in eine Disko?“

Die Reaktionen gingen von „Natürlich machen wir das“, „ach, ich weiß nicht so recht“ bis hin zu „Was sollen wir alten denn bei dem jungen Gemüse in einer Disko!“

Ich fand, das Alter sollte dem Spaß nicht entgegenstehen, solange keine gesundheitlichen Einschränkungen dagegen sprechen. Selbst eine Gruppenbildung pro Disko entstand nicht. Und, ganz ehrlich - allein hatte ich auch keine Lust. Doch die Erinnerungen an Zeiten, wo das kein Problem war, einfach spontan irgendwo hin zu fahren, liessen mich nicht los.

Da ich selbst ein Kind der 80er bin und in den 90ern meine Flügel bekam, in Diskotheken und Clubs aufgelegt habe, entschloss ich mich dazu, die „Rhythm Of Time“ - übrigens meine erste Veröffentlichung - noch vor der ersten Produktion zu veröffentlichen.

Zum einen passte es dort sehr gut, meinen Künstlernamen „Carst-I-Nation“ zu etablieren, da er in einem Song, wo es um genau diese DJ-Zeiten geht, einfach auch gut reinpasste. 

„Carst-I-Nation - your DJ throw the night“ und in der deutschen Fassung „Takt der Zeit“ eben sinngemäß „Carst-I-Nation - dein DJ der Nacht“ angelehnt an die Zeit, als der DJ noch essentiell als Aushängeschild galt. Wo Openings noch Informationen zum Programm erhielten und der DJ sich vorstellte.

Erinnerungen an unbeschwerte Zeiten der Jugend, an den immer noch vorherrschenden Hype und Beat der neunziger Jahre, an die bunten Lichter und Flexibilität dieser Zeit, entstand der Text mit Rhythmus im Blut. 

Aus der Idee entstand nun ein Text. Erste Rhythmus- und Melodiespuren entstanden im Homestudio. Mit diesen tonalen Vorgaben und meinem selbstgeschriebenen Textzeilen entstand dann, unter Zuhilfenahme einer KI, das erste Mal ein fertiger Song mit Strophen, Refrain, Chorus und einem Beat, welcher in nächtelanger Feinarbeit geschnitten, ergänzt und neu arrangiert wurde. Das Endergebnis war letztendlich meine erste eigene Single.

Was fängt man jetzt damit an? 

Eine Recherche nach der anderen - was darf man, was darf man nicht. Welchen Namen nimmt man, ist dieser frei? Namens-, Patent- und Urheberrechte eingehalten? Wie veröffentlicht man nun seine eigene digitale Musik? Wieviel eigene künstlerische Initiative ist erforderlich, um überhaupt durch KI entstandene Musik kommerziell nutzen zu dürfen?

Unter welchem Label veröffentliche nun - und was gebe ich damit ab? Diese Fragen habe ich mit der Gründung meines Musiklabels „CIN-Production“ schnell gelöst. Monatliche Zahlungen, bis überhaupt mal ein Ton veröffentlicht ist, fand ich für den Anfang zu viel des Guten, also suchte ich nach einem deutschen Distributor, welcher eine annehmbare Summe der Tantiemen einbehält und ich trotzdem ohne viel eigenen Aufwand meinen Song veröffentlichen konnte und einen deutschsprachigen Support bekomme.

Der Aufbau einer eigenen Marke, Wiedererkennung, Einheitlichkeit und vieles mehr ging mir durch den Kopf. Im Zuge der Angaben zu meinem Release beim Distributor kamen dann schon die ersten Antworten durch offensichtliche Dinge, die einfach da sein müssen. Eine Homepage, Social-Media-Kanäle, die Trennung zwischen Privat und Künstler. Welche Rechtsformen, Künstlervertrag, GEMA, Marketing, Promotion - rauchender Kopf, wenig Schlaf - Familie, Arbeit, Hobbys und Freunde kamen zu kurz. Der Hut wurde immer größer, unter dem alles passen musste.

Doch ich führte ihn durch - den Klick auf den Button „Release jetzt veröffentlichen“.

Danach kamen die nächsten Aufgaben. Vorbereitungsphase für den Tag des Preorders und anschließendem Release. Was gebe ich bekannt, wie viel von der Musik lasse ich hören und vor allem, welche Stellen aus dem Song. Ein Video - großes Thema - entsteht nun aus Bildern, dem einfachen Zeigen des Covers oder doch eher wirklich bewegte Szenen. Das erste Video entstand aus den Bildern in meinem Kopf. Ich habe lange im Internet gesucht, Fotos zusammengefügt und ihnen Lebendigkeit verliehen. Anschließend habe ich sie in Grafikprogrammen bearbeitet und mit einer Video-Software in tagelanger Feinarbeit zu einer Komposition aus Übergängen, Effekten und dem Neon-Look der Neunziger Jahre zusammengefügt, die ich mit meiner Musik unterlegt habe.

Das Ergebnis sieht man auf meinem YouTube-Channel:

http://bit.ly/4dg8fUx

Die Dance Version, welche im Video genutzt wurde und auch der Afro Clubhouse Mix sind auf allen Plattformen wie Amazon Music, Beatport, Spotify, Apple Music, Deezer, Tidal und Soundcloud sowie im iTunes Store zu finden.

Bleibe up2date indem du regelmäßig meine Artist-Seite auf https://cinproduction.de besuchst und meinen Social-Media-Kanälen folgst.

Nun geht es an das nächste Werk … Demnächst: erste Einblicke zu We Want No

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